Harmonielehre


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Warum schon wieder eine neue Harmonielehre?

Das ganze Internet ist so voll von falschen Transkriptionen von Musikstücken, dass es einem regelrecht die Sprache verschlägt. Das liegt wahrscheinlich zum einen daran, dass nur die wenigsten Musiker einen musiktheoretischen Background haben, zum anderen aber auch, dass auch die meisten gedruckten Harmonielehren, die mir bisher in die Finger gekommen sind, sehr unwissenschaftlich zu werke gehen. Erschwerend kommt meiner Meinung nach hinzu, dass historisch gesehen nicht der klügste Ansatz gewählt wurde, die Musiktheorie auf einem siebenstufigen Tonleitersystem aufzubauen. Es kommt dadurch, wie wir später sehen werden, immer wieder zu sogenannten enharmonischen Mehrdeutigkeiten. In dieser Harmonielehre habe ich mich von Axel Jungbluths Jazz Harmonielehre inspirieren lassen, weil sie eine in sich schlüssige Abhandlung darstellt. Axel Jungbluth selbst hat wiederum die am Berklee College of Music verwendete Notation verwendet. Ich verfolge hier grundsäzlich den Ansatz, Zusammenhänge so darzustellen und herzuleiten, dass es keines musikalischen Vorwissens bedarf. Schön, wenn sich der ein oder andere Leser findet, der diesen Einstieg in die Musiktheorie gedanklich mitgeht. Über Feedback, Anmerkungen und Hinweise würde ich mich sehr freuen.

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Der aktuelle Status ist: Draft